Feiertage

Die Wunden brennen länger in den Familien, als auf dem Schlachtfeld. Gustav Fröhlich (1854-1897) Dt. Architekt und sächsischer Hofmeister


am 13. Mai ist Muttertag. Am 15. der internationale Tag der Familie und am 17. Mai ist Vatertag. Ein richtige Familien-Monat dieser Mai. Wie verbringt die typisch deutsche Familie diese Tage. Der Muttertag soll traditionell ein Verwöhn-Tag für die gestressten doppelt-belasteten Mütter mit kleinen Kindern sein. Die Kleinen mühen sich dann mit Feuereifer ihren Müttern eine Freude zu machen, indem sie etwas basteln oder malen, oder versuchen ein Frühstück im Bett zu servieren. An diesem Tag sieht man auch viele, dem Kindesalter entwachsenen, Menschen mit ihren Müttern durch Parks spazieren oder in Restaurants speisen. Ein Ehrentag für die Mutter soll es sein. Übrigens wurde dieser Feiertag nicht von der Blumenindustrie erfunden, sondern um die vorige Jahrhundertwende von einer Amerikanerin namens Ann Marie Jarvis. Ihr war es ein Anliegen, die Liebe und Verehrung für die damals oft arg gebeutelten Mütter, zu einem offiziellen Feiertag zu machen, was schließlich auch gelang. Hintergrund waren aber auch pazifistische Gründe und die Möglichkeit eines Austauschs der Mütter untereinander. Nach wenigen Jahren war dieser Tag allerdings so kommerzialisiert, dass Mrs. Jarvis ihr Leben lang dafür kämpfte, dass der Feiertag wieder abgeschafft wurde. Weniger bekannt ist der internationale Tag der Familie. Wie eigentlich jeder Tag ein Tag für irgendwas ist, so geht auch dieser Tag relativ sang-und klanglos an der breiten Öffentlichkeit vorbei. Ganz im Gegensatz zum Vatertag, der auch Männertag oder Herrentag heißt. Mit viel Getöse und Brimborium geniessen die Männer ihre Narrenfreiheit an diesem ursprünglich christlichen Feiertag, dem Himmelfahrts-Tag. Man sieht sie in Gruppen umherziehen und über die Maßen viel Alkohol trinken. Ein Freudentag für die Männer, denn heute darf keiner schimpfen. Alle Feiertage sollen der Besinnung dienen. Es ist schön, dass es einen Muttertag, Ostern, Weihnachten oder das Erntedankfest gibt. Obwohl die meisten Menschen heutzutage die Feiertage zur Erholung nutzen, so sind sie für viele doch auch eine Bewusstmachung. Schon unsere vorchristlichen Vorfahren hatten ähnliche Festtage um der Natur für ihre Gaben zu danken. Eine schöne Tradition, die sich bis in unsere Zeit fortgesetzt hat, auch wenn sich unsere Feiertage verändert haben. Auch wir bei 999energy setzen auf Ursprüngliches und Traditionelles. Einfach immer nur das Beste, ist unser schlichtes Prinzip, das wir für Sie und für uns beherzigen.

Herzlichst Ihr Manfred Ludwig

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Wer Weitblick hat, braucht keine Vorurteile. Millionen überflüssiger Vorurteile geistern durch unsere Welt. Wer sich jemals darum bemüht hat, keine vorgefasste Meinung zu haben, wird feststellen wie schwierig es ist, Vorurteile und eingefahrene Meinungen abzuschütteln. Sie sind einfach überall. Gelernt und abgespeichert.
Eine Einstellung manifestiert sich über Erfahrung, Gewohnheit oder weil es schon immer so war: Ich muss auf eigenen Füßen stehen, ich muss meinen Status sichern, keiner soll schlecht über mich reden. Haltungen dieser Art, sind unterbewusst sehr einflussreich, denn sie bestimmen unser Handeln.
Wenn wir zu einer Haltung kommen wollen, die über Meinungen und (Vor-)Urteile hinausgeht, müssen wir die „göttliche Mutter“ befragen. Jene Kraft, die jenseits des (Nach-) Denkens existiert.
Es ist normal und allgemein akzeptiert, dass jemand für das Wohl seiner Familie sorgt. Ich wünsche mir, dass auch die Suche nach einer höheren geistigen Reife, die Zwiesprache mit der „göttlichen Mutter“, eine erstrebenswerte und akzeptierte Haltung ist. Denn nur wenn wir über unseren Horizont hinaus blicken können, brauchen wir keine Vorurteile, keine starren Einstellungen oder vorgefasste Meinungen mehr.
Wer sich von der „göttlichen Mutter“ leiten lässt, ist auf einem besseren Weg.

*Karmayogi schreibt die Kolumne „Spirituality & Prosperity“ im „The New Indian Express“, einer in Indien erscheinenden englischsprachigen Tageszeitung.

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Lebens-Mittel?

Eine übergroße Gänseleber, so gut sie auch schmecken mag,
setzt doch immer eine kranke Gans voraus
” (Clemens Brentano 1778-1842)

Elefant

Immer wieder gibt es neue Meldungen über Lebensmittelfälschungen. Ob Analog-Käse, Klebeschinken aus Fleischresten oder Eis auf billiger Pflanzenfett-Basis anstatt aus Milch oder Sahne. Die Lebensmittelindustrie arbeitet mit allen Tricks, um minderwertige Produkte teuer zu verkaufen. Unterstützt wird sie dabei von der Politik, denn anders ist es nicht zu erklären, dass immer wieder Minderwertiges, wie etwa Gammelfleisch, in die Lebensmittelregale landen, ohne das sich irgendetwas ändert, oder zumindest die Namen der Verursacher genannt werden. Produkte die keine mächtige Lobby haben, müssen sich auf einen steinigen Weg durch die Instanzen einstellen, um überhaupt eine Zulassung als Lebensmittel zu bekommen. Jüngstes Beispiel: Stevia, auch Honigkraut oder Süßblatt genannt. Die Pflanze wird in ihrer südamerikanischen Heimat schon seit Jahrhunderten zum süßen und als Medizin verwendet. Hierzulande war es bisher nur als Kosmetikum zugelassen, und so tröpfelte sich mancher morgens “Badezusatz” in seinen Kaffee um Kalorien zu sparen. Ende vergangenen Jahres hat Stevia endlich auch bei uns ein Zulassung als Lebensmittel bekommen. Dieser Prozess zog sich dank des Widerstandes einiger Interessenverbände über Jahre hin. Auch die AFA-Alge aus dem Klamath-See in Oregon/USA muss sich immer wieder gegen Angriffe behaupten. Entgegen der Namensgebung handelt es sich biologisch übrigens nicht um eine Alge, sondern um ein Bakterium, weil sie im Gegensatz zur Alge keinen Zellkern besitzt. Doch das nur am Rande. Auch die AFA-Alge führt ein schweres Dasein, mit immer neuen Angriffen auf ihre Wirksamkeit. Dabei enthält sie essentielle Aminosäuren, die denen des menschlichen Körpers sehr ähnlich sind, und dadurch besonders gut aufzunehmen sind. Des weiteren enthält sie wichtige Vitamine und Vitalstoffe in ähnlicher Weise wie Muttermilch (Vergleichstabelle siehe unter www.bluegreen.de). Ein wahres Power-Lebensmittel also, wie Fans der AFA-Alge festgestellt haben.
Fazit: nicht alles was essbar ist, ist auch genießbar. Achten Sie doch bei Ihrem nächsten Einkauf im Supermarkt einmal auf das (meist sehr) Kleingedruckte. Sie werden sich wundern, welche Zusatzstoffe in industriellen Lebensmitteln erlaubt sind, während viele naturbelassene, gesunde Lebensmittel ein schweres Dasein am Rande der Legalität fristen müssen. Alle Nahrungsmittel die Sie bei 999energy kaufen können, sind selbstverständlich schonend verarbeitet, und getreu unserem Motto: Bio oder besser!
Und richtig leckere Sachen sind auch dabei…

Herzlichst Ihr
Manfred Ludwig

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Böse Geister (von Karmayogi*)

Schlechte Gefühle, wie etwa Eifersucht können Menschen dazu verführen, schwarze Magie auf ihre scheinbaren Rivalen anzuwenden. Das Opfer wird sich dann Hilfe bei einem Experten suchen. Das kann, je nach Kulturkreis, ein Arzt sein oder eine spirituelle Person.
In westlichen Gesellschaften, wo die Menschen sehr rational sind, greifen sie eher zu Medikamenten, was bei einigen helfen mag, bei anderen aber wirkungslos bleibt. Wer sich auf den spirituellen Weg begibt, wird seine Beschwerden bald los sein. Doch auch in den religiösen Institutionen lauert das Böse. Je größer eine religiöse Macht ist, desto mächtiger wird auch das Böse, das von ihr ausgeht.
Ein indischer Gelehrter wurde einmal von einem bösen Geist belästigt. Mitten in der Nacht setzte er sich plötzlich im Bett auf und begann im Schlaf zu bellen. Als seine Frau ihm am nächsten Tag von dem Vorfall berichtete, konnte er es nicht fassen. Der Mann stammte aus einem armen Dorf und trotz seiner hohen Bildung, hatte er immer noch diese alte Angewohnheit nie wirklich sauber zu sein: Seine Kleidung war dreckig, das Haus schmuddelig, die Laken im Bett wurden nie gewechselt. Der Mann war sich dessen kaum bewusst, aber seine Ehefrau versuchte ihn schon lange zu etwas mehr Sauberkeit zu bewegen. So versuchte sie den Geist zu vertreiben, aber natürlich funktionierte es nicht. Erst als sie gemeinsam eine gründliche Reinigung des Hauses und des Körpers durchführten, veränderte sich etwas. Der Mann nahm nun jeden Abend bevor er ins Bett ging ein Bad und sofort hörte der Geist auf ihn zu belästigen.
Böse Geister werden in großen Teilen der Welt mit Magie bekämpft. Manchmal erweist sich ein böser Geist als störrisch und trotzt den Ritualen hartnäckig. Besonders wenn der Betroffene jemand ist, der nicht an die Kraft und Macht der Seele und des Geistes glaubt. Wer diese Kraft in seinem Innern erwecken kann, wird sich nicht lange mit bösen Geistern herum plagen müssen.

*Karmayogi schreibt die Kolumne „Spirituality & Prosperity“ im „The New Indian Express“, einer in Indien erscheinenden englischsprachigen Tageszeitung.

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Die Grenzen des Wachstums

Konsum macht nicht glücklich. Die Menge dessen, was jemand konsumieren kann, ist sehr begrenzt. Ein Millionär hat auch nur 10 Finger, um Ringe drinzustecken. (buddhistische Weisheit)

Im Jahr 1972 bekam der US-Amerikaner Dennis Meadows den Auftrag, die Entwicklung der Weltwirtschaft zu untersuchen. Der Ökonom verglich Zahlen und Statistiken über Bevölkerungswachstum, Wirtschaftsentwicklung, Umweltverschmutzung, Ernährung, Industrie, etc miteinander und kam zu einem Schluss den bis heute keiner hören will: Das Wachstum hat Grenzen. 40 Jahre nach der ersten Studie, die vom damals noch unbekannten Club of Rome in Auftrag gegeben wurde, haben sich die Zahlen zwar verändert, das Ergebnis freilich ist das gleiche geblieben. Meadows warnt, dass der Kollaps der Weltwirtschaft noch vor Ende dieses Jahrhundert eintreten wird. Passiert ist seitdem nicht viel. Die Rezept der Politik und Industrie sind die Alten. Nach der Krise 2008 rufen sie, nach mehr Wachstum, mehr Konsum, mehr Produktion. Das dies nicht die richtige Lösung ist, zeigen die Verhältnisse, die auf der Welt herrschen. Die armen Länder dieser Welt produzieren immer mehr, immer billiger, Güter für die Bewohner der ersten Welt, die möglichst viele dieser kurzlebigen Waren konsumieren sollen. Und das auf Kosten der Menschen in diesen armen Ländern, der Umwelt und der Zukunft der ganzen Erde. Bei Vielen hat ein Umdenken bereits eingesetzt. Sie konsumieren bewusst, verzichten auf Überflüssiges und achten bei dem was sie kaufen auf Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen. Viele Konsumenten achten auch bewusst darauf, nicht die großen Konzerne mit ihrem Einkauf zu unterstützen, sondern kleine und regionale Unternehmer zu fördern. Diese haben meist die besseren Waren und sind dazu noch persönlich ansprechbar. Doch erst wenn sich diese Einstellung bei allen Verbrauchern durchsetzt, und sie auf fair gehandelte, nachhaltige Produkte bestehen, wird auch die Industrie darauf reagieren. Auch wir von 999energy sind immer persönlich für Sie da, um Sie zu informieren und zu beraten. Wir freuen uns auf Sie.

Herzlichst Ihr
Manfred Ludwig

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Jeder Mensch hat Fähigkeiten, dessen er sich nicht bewusst ist. Sie sind einfach da und er wird diese Fähigkeit vielleicht niemals entdecken, wenn er nicht an seine Grenzen geht. Und darüber hinaus. Manche Begabungen zu entdecken, erfordert allerdings auch eine gewisse Leidensfähigkeit.
Ein Sportler, der im Turnier vor dem entscheidenden Punkt steht, sammelt sich kurz. Als er schließlich den Sieg für sein Land errungen hat, stürmen die Reporter auf ihn ein und fragen, wie er es geschafft hat das Spiel noch herum zu reißen. Er antwortet: ich habe mich an die „göttliche Mutter“ gewandt und um Stärke gebeten.
Die „göttliche Mutter“, der Geist, Meditation – wie auch immer es der Einzelne nennen mag, Tatsache ist – die Konzentration auf die innere Stärke, auf Fähigkeiten, die vermeintlich über unsere Grenzen hinaus gehen, funktioniert immer. Diejenigen die es regelmäßig üben wissen von jener Kraft und können sie bei Bedarf abrufen.
Die Menschen funktionieren über den Kopf, besser gesagt über ihren Geist. Meistens handeln sie aber emotional. Gefühle sind sehr mächtig. Wir lassen uns ständig von ihnen leiten, während der Geist eine eher untergeordnete Rolle spielt. Im Yoga gibt es mental-spirituelle Ebenen, die noch über dem Geist liegen. Es handelt sich um mehrere Ebenen, die im Indischen nach den Göttern benannt sind: Shiva, Vishnu, Ganesh, Indira, Lakshmi, etc.
Direkt über dem Kopf eines Jeden liegt eine weitere Ebene, die unglaublich mächtig ist. Ein paar Minuten stiller Meditation jeden Tag, kann helfen sich dieser Kraft bewusst zu werden. Einige nennen es die „göttliche Mutter“, andere den „Spirit“, also den Geist oder die „innere Stimme“. Welchen Namen auch immer sie wählen, diese Kraft ist da. Der Mensch muss sie nur aktivieren, dann schafft er es auch seine verborgen Fähigkeiten auszuschöpfen. Und noch viel mehr. Denn diese Kraft ist mächtig und unfehlbar.

*Karmayogi schreibt die Kolumne „Spirituality & Prosperity“ im „The New Indian Express“, einer in Indien erscheinenden englischsprachigen Tageszeitung.

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Ermutigung

Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll.

Jeder kennt Situationen in denen man einfach unfähig ist eine Entscheidung zu treffen. Manch einer trifft sich dann mit Freunden oder Experten, um im Gespräch zu einer Lösung zu finden. Andere hören auf ihr Bauchgefühl oder machen sich ganz rational eine Liste die das Für und Wider einer Entscheidung abwägt. Spirituelle Menschen beten oder meditieren, wenn sie vor einer Entscheidung stehen und finden so Inspiration.
Eine aktive Entscheidung zu treffen, bedeutet immer auch den Willen zur Veränderung. Was wir dazu vor allem brauchen ist Mut. Den Mut sich auf eine neue Entwicklung einzulassen. Den Mut an sich selbst zu glauben, den Mut vertraute Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Gerade in solchen Situationen sind Ermutiger wichtig. Das kann der Partner, Freunde, die Familie oder ein professioneller Coach sein. Ermutigung bedeutet: zugewandt sein, das Bedürfnis des anderen hinter der Kritik zu erspüren, Akzeptanz, sich Zeit nehmen, Stärken stärken, Schwächen schwächen, Positives bestärken, Negatives weg lassen, Vorschläge aufnehmen, den anderen ernst nehmen, auf den anderen schauen, nicht werten, die richtigen Fragen stellen, mit den Ohren des anderen hören, mit den Augen des anderen sehen, mit dem Herzen des anderen fühlen.
Viele Produkte von 999energy können Ihnen helfen ihr Bewusstsein und Spiritualität zu stärken. Diese Kraft kann Ihnen helfen, neue Wege zu gehen. Wir suchen die Rohstoffe mit großer Sorgfalt aus und lassen sie regelmäßig von Experten prüfen. Probieren Sie es doch einfach mal aus.
Herzlichst Ihr
Manfred Ludwig

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Dreams-Träume (von Karmayogi*)

Die indische Tradition besagt, die Träume der frühen Morgenstunden werden Wirklichkeit.
Manche Träume können einem Menschen viel Energie rauben. Der traumlose Schlaf ist am erholsamsten. Träume die direkt aus dem Unterbewusstsein kommen, können zum Alptraum werden, wenn ein Traum auf den anderen aufbaut und es scheinbar keinen Ausweg, kein Erwachen mehr gibt.
Es gibt Menschen die träumen immer wieder, dass sie angegriffen werden. Die traditionelle Traumdeutung sagt, dass diese Träume genau das Gegenteil symbolisieren: Wenn ich mich über jemanden geärgert habe und ihm Schlechtes wünsche, kann es passieren, dass ich im Traum von dieser Person angegriffen werde. Das ist ein Selbstschutz-Mechanismus. Tatsache ist, dass ich von mir selbst ja nicht schlecht denken würde, also übertrage ich das Gefühl des Selbsthasses auf jemanden anders. Wer sich im Schlaf ständig von ganzen Horden verfolgt fühlt, sollte die Ursachen dafür in seiner Kindheit finden können.
Träume und Symbolismus gehören zusammen. Träumt jemand von Wasser steht dies für starke Gefühle. Ein Pfau symbolisiert einen Sieg, Regen drückt eine Gunst oder Gnade aus, und ein Löwe symbolisiert Mut. Träume vom Fliegen weisen auf ein ehrgeiziges Projekt hin. Vor allem können Träume in denen die Person durch die Luft fliegt, auch das Streben des Träumenden nach Selbst-Entwicklung, nach Selbst-Bewusstsein symbolisieren.
Wer unter Alpträumen leidet, kann im Traum nach spiritueller Hilfe rufen. Nicht immer gelingt es, oder der Träumende vergisst es. Aber wie bei allem, ist auch dies Übungssache. Je weiter die spirituelle Entwicklung führt, desto einfacher und bewusster können wir diese Hilfe abrufen. Auch im wachen Zustand.

*Karmayogi schreibt die Kolumne „Spirituality & Prosperity“ im „The New Indian Express“, einer in Indien erscheinenden englischsprachigen Tageszeitung.

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Viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern.

(Stefan Zweig)

„ Bitte hinterlassen Sie diesen Ort, wie Sie ihn selbst vorzufinden wünschen“. Dieser Spruch könnte über unserer Erde hängen. Der Raubbau an der Natur wird unseren Planeten auf Dauer zerstören. Die Konzerne betreiben das perfide Spiel mit unserem Erdball mit dem Argument, dass der Konsument Waren will. Möglichst viele, möglichst billig. Wie die Rohstoffe gewonnen werden, wie die Waren verarbeitet sind, was am Ende in dem Produkt drin steckt und unter welchen Umständen die Menschen in den Herstellerländern diese Waren für uns produzieren – das soll der Konsument nicht unbedingt wissen.
Der Einzelne glaubt, er könne nicht viel tun um die Welt zu retten. Aber der Einzelne, das sind wir alle. Die Verbraucher. Der aufgeklärte Konsument kann im Kleinen wirken: sich informieren, bewusst einkaufen, bewusst essen – die Konsequenzen des eigenen Handelns zu Ende denken. Brauchen wir Erdbeeren oder Spargel im Winter? Sie werden von der anderen Seite des Globus herbei geschafft. Unter welchen Umständen leben die Bauern dort? Sind es überhaupt noch einfache Bauern, die diese Waren produzieren, was bekommen diese für ihre Erzeugnisse? Können sie sich und ihre Familie davon ernähren, ihre Kinder zur Schule schicken?
Viel Menschen essen gerne Fleisch, aber kaum jemand wäre in der Lage selbst ein Tier zu schlachten. Und so finden die armen Kreaturen, unsichtbar für die Konsumenten, nach einem elenden Leben ein grausames Ende in der Tötungsmaschinerie der Fleischindustrie. Die Konsequenzen unseres übermäßigen Fleischhungers sind u.a. Umweltverschmutzung, Abholzung von Wäldern, verseuchte Gewässer, Monokultur.
Wo kommt es her, was steckt drin, wer profitiert? Jeder einzelne entscheidet an der Kasse selbst, welche Verhältnisse er mit seinem Kauf subventioniert. Global denken, lokal handeln. Dafür lohnt es sich das Kleingedruckte auf der Verpackung zu lesen.
Wenn Sie das Kleingedruckte auf den Produkten von 999energy lesen, werden Sie sehen, dass die Inhaltsstoffe unserer Produkte immer von höchster Qualität sind. Soweit wie möglich werden Pflanzen aus Wildwuchs oder kontrolliert biologischen Anbau eingesetzt. Hochwertige Rohstoffe und schonende Verarbeitung garantieren erstklassige Produkte. Das verspreche ich Ihnen. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Herzlichst Ihr Manfred Ludwig

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Karma (von Karmayogi*)

Ein reicher Mann in Indien, war im Laufe seines Lebens auf beiden Augen blind geworden. Er suchte einen berühmten heiligen Mann auf, in der Hoffnung dieser könnte ihm helfen, sein Augenlicht zurück zu erlangen. Viele Anhänger warteten auf die Segnung des heiligen Mannes, und so musste der Reiche wie alle anderen warten, bis er an die Reihe kam.
Als er schließlich bald dran war, fiel ihm ein, dass er einen wertvollen Diamantring am Finger trug. Er zog den Ring vom Finger und versteckte ihn in seiner Kleidung, befürchtete er doch, der heilige Mann könnte den Ring als Geschenk verlangen. Der heilige Mann aber durchschaute den Reichen, als könne er seine Gedanken lesen. Er lachte und sagte: es gibt hier keine Diebe, Du kannst Deinen Ring ruhig wieder anstecken. Deine Blindheit ist Karma. Es gibt kein Mittel, keine Medizin gegen Karma.
Ursache führt zu Wirkung, Aktion zu Reaktion. Doch so unmittelbar wirkt Karma nicht.
Spirituell ist der Kosmos geschaffen aus der Kraft des Bewusstseins. Diese Bewusstheit ist ein unteilbares Ganzes. Bewusstheit entstammt dem Geist des Seins. Doch weder das Bewusstsein, noch der Geist werden von Karma gelenkt. Karma ist zeitlos. Und im ewigen Kreislauf von Ursache und Wirkung kann Karma nicht verschwinden. Jeder kann für sich versuchen gutes Karma anzuhäufen, statt schlechtes.

*Karmayogi schreibt die Kolumne „Spirituality & Prosperity“ im „The New Indian Express“, einer in Indien erscheinenden englischsprachigen Tageszeitung.

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